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Die Mautstation an der Timmelsjoch Hochalpenstrasse. Die einfache Fahrt kostet 18 €.

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Gassirunde am Timmelsjoch, Snickers macht erst mal Wellness in 2200 Meter Höhe

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Am Timmelsjoch - ganz oben - in 2509 Meter. Leider ist die Gipfelregion im Nebel.

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Fernblick am Timmelsjoch

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Der Blick von unserem Stellplatz auf Camping Claudia in Malcesine - bei Tag

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Der Landeplatz der Gleitschirmflieger in Malcesine

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Blick von unserem Stellplatz Camping Claudia - bei Nacht

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Bade- und Spielspaß am See

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Die Burg von Malcesine

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Emmas Stellplatz auf Camping Claudia

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Im Stubaital unser Stellplatz bei Sonnencamping Stubai

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Gassirunde im Stubaital

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Bergluft macht müde

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Über Nacht haben die Gipfel einen Zuckerguß erhalten

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Nach der sonnenarmen Schottlandtour haben wir uns entschlossen, im Herbst eine Tour zum Gardasee zu machen. Es gibt zwar keine Garantie, dass es mit der Sonne klappt, aber so ist das im Herbst eben. Auf unserem Weg zum Gardasee planen wir die Fahrt über die Timmelsjoch Hochalpenstraße ein. Diese ist nur in der Zeit zwischen Ende Mai und Anfang November geöffnet und führt bis in 2509 Meter Höhe. Wir haben ja im Sommer in den Highlands etwas trainieren können und wagen uns an diese Tour.

Die Emma ist wieder wie neu, fertig gepackt und so kann es losgehen. Die erste Übernachtungspause legen wir auf dem Rastplatz Allgäuer Tor auf der A7, circa 50 km vor Füssen ein. Der Rastplatz ist relativ weitläufig und über eine Versorgungsstraße lässt sich der Rastplatz zu Fuß verlassen. So kann die Morgengassirunde etwas weiter ausfallen.

Am Morgen fahren wir die Autobahn bis Reute und schlagen uns dann über Landstraßen abseits der Autobahnen über den Fernpass bis zum Timmelsjoch durch. Als kleinen Nebeneffekt sparen wir uns auf diese Weise die österreichische Mautvignette. Allerdings kostet uns die Maut am Timmelsjoch für die einfache Fahrt 18 Euro. Die sind aber gut angelegt. Leider ist die Gipfelregion in dichten Neben gehüllt, aber es gibt vorher und nachher genügend spektakuläre Aussichten. Die österreichische Seite lässt sich super befahren, auf der italienischen Seite wurde etwas mit der Straßenbreite gegeizt. Auch gibt es mehr Steilstücke und Kehren. Aber mit Geduld und etwas Rücksicht gelingt auch die Abfahrt ohne Probleme. An einigen Stellen haben wir angehalten, um die Schlange aufzulösen, die sich hinter Emma gebildet hatte. Dabei waren es mehrere Sportwagenclubs (Porsche oder Ferrari) die wir passieren ließen. Unsere Emma hat uns prima über die Alpen gebracht, die 170 Pferdchen haben sicherlich dabei geholfen. Gegen Abend stoppen wir bei Camping Pässeier in Saltaus, nur wenige Kilometer von Meran entfernt. Die Parzellen sind eher klein, jedoch eben. Es gibt alles, sogar ein Freibad. Die Sanitäranlagen sind funktional und sauber. Das freie WLAN versagt allerdings den Dienst. Warum ich das erwähne? Nun die Nacht kostet uns inklusiver zwei Person, zwei Hunden und Strom 55,20 €. Das ist ein stolzer Preis und man darf Spitzenqualität erwarten. Hier stimmt es mit dem Preis- Leistungsverhältnis nicht so ganz.

Nach ruhiger Nacht und der morgendlichen Routine fahren wir, über die Autobahn, zum Gardasee. Genauer gesagt nach Malcesine zu Camping Claudia. Diesen Platz kennen wir von einer Frühjahrs-Bommeltour aus 2019. Der Platz liegt am Hang, die Parzellen sind einigermaßen eben und das Sanitär ist funktional und sauber. Für Emma mit Inhalt kostet die Nacht hier 31,50 €. Man muss nur die Fahrbahn überqueren und ist direkt am See. Bis ins Zentrum sind es etwa 2 km. Gassirunden sind hier nur entlang des Radweges am Seeufer möglich. 

Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug nach Malcesine. Die Hunde bleiben, nach ausgiebiger Gassirunde und Badeeinlage im See, im Wohnmobil. Wir legen die etwa 2,5 km bis ins Zentrum mit unseren E-Scootern zurück. Die Altstadt rund um die Burg ist mit Kieselsteinen gepflastert. Selbst das Schieben der Roller fällt schwer. Wir erholen uns bei hausgemachter Eiscreme. Auf dem Rückweg wird noch kurz das Nötigste eingekauft. Dann geht es zurück zum Campingplatz.

Unerwarteterweise scheint am Morgen die Sonne. Wir genießen es und bleiben vor Ort. Gegen Nachmittag machen wir einen Trip entlang der Küste bis Peschiera del Garda. Wir stellen fest, dass bereits viele Hotels und Campingplätze geschlossen sind. Zurück auf unserem Platz in Malcesine genießen wir eine echte italienische Pizza - köstlich. Das Fazit dieses Tages lautet: wir bleiben bis Sonntag auf Camping Claudia und unternehmen von hier Ausflüge. Der Platz schließt am Sonntag und wir werden uns auf den Heimweg begeben.

Am Morgen weht ein unangenehm kalter Wind. Wir genießen die Sonne im Windschatten unserer Emma. Am Nachmittag zieht Nebel auf und am Abend beginnt es zu regnen. Die Vorhersage ist nicht gut und so entschließen wir uns, am kommenden Tag nach Österreich zu fahren.

Bei der Morgenrunde bleiben wir noch trocken, doch dann öffnet der Himmel seine Schleusen und es gießt in Strömen. Wir packen unsere sieben Sachen und machen uns auf den Weg Richtung Brenner. Auf der österreichischen Seite sieht das Wetter freundlicher aus. So stranden wir im Stubaital bei Sonnencamping Stubai. Der Platz liegt an dem Freizeitbad StuBay. Er bietet 22 Plätze auf ebenem Wiesengrund. Da der Platz gut gefüllt ist, entscheiden wir uns für einen der beiden Rasensteinplätzen für Spätankommende. Die Sanitäreinrichtung ist erstklassig. Wir bleiben drei Tage, unternehmen einige leichte Bergwanderungen - verdammt ist das steil hier - fahren mit Emma ans Ende des Stubaital und bewundern die über 3000 Meter hohen Berge. Nach einem herrlichen Sonnentag, wir faulenzten in kurzer Hose und T-Shirt in der Sonne, machen wir uns auf den Weg Richtung Füssen.

In Füssen angekommen steppt dort der Bär. Die Campingplätze und Stellplätze sind voll. Wir versuchen es etwas außerhalb, jedoch ist das Büro vor 16 Uhr nicht besetzt. Es ist 14:30h und wir beschließen, weiter Richtung Heimat zu fahren. Nach einer Pause auf der A8 nahe Günzburg, entschließen wir uns, den Stellplatz am Waldbad in Günzburg anzufahren. Eine gute Idee, es gibt genügend frei Plätze. Das Waldbad ist ein Freibad, was schon im Winterschlaf liegt. Und Wald und Radwege gibt es auch, um mit unseren Fellnasen zu laufen. Am Ticketautomat zieht man sich eine Karte, mit der man die Toiletten und Duschen benutzen kann. Der Übernachtungspreis beträgt 14 Euro. Strom, Duschen und Wasser kostet extra und wird mit dem Ticket bezahlt, auf das man vorher einen Geldbetrag aufbucht. Die Karte kostet 10 € Pfand. Das unverbrauchte Guthaben sowie das Pfand werden beim Auschecken erstattet. Eine Zugstrecke verläuft in der Nähe, die uns jedoch nicht in der Nachtruhe gestört hat.

Nach ruhiger Nacht und der notwendigen Morgenroutine machen wir uns auf den Weg Richtung Cochem. Wir möchten bei unserem Winzer in Ernst an der Mosel Nachschub für unseren Weinkeller einkaufen. Wir landen auf dem Campingplatz Zum Feuerberg in Ediger-Eller. Wir bekommen einen Platz direkt an der Mosel. Auch hier bleiben wir vom Regen nicht verschont. Der Platz ist schön gelegen, das Sanitär ist sehr gut und sauber. Wir bleiben eine Nacht.

Am nächsten Tag fahren wir zurück nach Hause.