Meine Leute waren die ganze Woche schon seltsam. Sie haben Kisten gepackt und nach draußen getragen. Da stand ein großer Wagen, so ähnlich wie unser Auto, nur größer. Da waren Möbel drin und ein Bett. Da haben sie alles in die Schränke gepackt. Ich hab da erst mal gründlich geschnüffelt. Dann haben sie das Möbelding hinten ans Auto gehängt, meinen Kuschelkorb in den Kofferraum gepackt und mich in den Korb gesetzt. Dann sind wir lange über die Autobahn gefahren. Oma, Verena und Matthias sind auch mitgefahren.

Als wir angehalten haben, wurde der Möbelkasten auf eine Wiese gestellt. Aber irgendwie war das alles nicht richtig. Nach einer Zeit wurde der Kasten dann auf eine andere Wiese gebracht. Und ich bin mit Herrchen und Frauchen in den Möbelkasten gekrabbelt. Ich glaub das Ding heißt Wohnwagen. Da drin kann man sitzen und schlafen, ein Fernseher ist auch da drin. Und es gibt eine Fußbodenheizung – das ist fein. Und wenn es mir zu warm wird, dann geh ich ins Bad, da wird der Boden nicht warm.

Auf der Wiese stehen noch ganz viele andere Wohnwagen und da wohnen andere Leute drin. Nicht weit von der Wiese ist ein Wald und da geh ich mit meinen Leuten spazieren. Das riecht nach so vielen anderen Tieren, Kaninchen und Pferde. Überall gibt es Gräben mit Wasser drin, das muss ich mir ganz genau angucken. Anfangs ist das Wasser gefroren und ich kann da drüber laufen. Ich glaub die Menschen frieren, der Wind ist aber auch blöd, aber mein dickes Fell hält mich schön warm.

Am nächsten Tag bauen meine Leute noch so ein Stoffding vor die Tür unseres Wohnwagens. Ich find das doof, denn ich darf nicht mithelfen beim Bauen. Und weil ich nichts sehen kann, springe ich auf die Couch und guck aus dem Fenster. Die Oma wird ganz hektisch, die sitzt auch auf der Couch. Frauchen kommt dann und schimpft und ich muss wieder unten sitzen. Nach ganz langer Zeit ist das Stoffhaus fertig und ich darf raus und kann alles genau untersuchen. Wo es nach draußen geht weiß ich ganz schnell, aber auf die Wiese darf ich nur mit Leine. Das Stoffhaus heißt glaub ich Zelt. Es macht mir großen Spaß vom Zelt in den Wohnwagen und wieder zurück zu springen. Wenn nur die doofe Leiter nicht vor der Tür stehen würde – ich kann gar nicht richtig zielen. Aber dann hab ich’s – ich muss gar nicht springen, ich lauf auch über die Leiter, wie meine Leute. Ja das macht noch mehr Spaß.

Über Nacht hat es geschneit. Heute sind wir etwas weiter gelaufen. Da war jede Menge Sand und Wasser – und auf dem Wasser Wellen. Das Wasser war noch größer als der Baldeneysee. Man kann ganz lange an der Wasserkante laufen. Der Sand und das Wasser hören nicht auf, es geht immer weiter. Zwischendurch gehen wir in so Bretterhäuser, die da im Sand stehen. Die Menschen können da essen und trinken und für Hunde gibt es frisches Wasser. Das große Wasser kann man nämlich nicht trinken, das schmeckt ekelig. Wenn wir in der Hütte sind, kann ich mich ausruhen. Es ist ja auch alles so aufregend. Am Strand sind ganz viele Vögel, aber die fliegen immer weg wenn ich komme. Dabei will ich doch nur mit denen spielen. Aber ich glaube, die haben Angst vor mir. Aber ich versuche es jedes Mal wieder, vielleicht spielt ja doch mal einer mit mir.

Andere Hunde gehen da auch mit ihren Menschen spazieren. Und Pferde gehen da auch spazieren. Die laufen nicht vor mir weg, aber spielen wollen die auch nicht mit mir. Dafür haben meine Leute jetzt so ein Ding gekauft, mit dem man einen Ball ganz weit werfen kann. Und dann renne ich immer los und such den Ball. Anfangs lasse ich ihn liegen, wenn ich ihn gefunden habe, aber meine Menschen geben mir ein Leckerchen, wenn ich den Ball hole. Und dann werfen die ihn wieder weg - ein schönes Spiel. Abends bin ich dann immer ganz fertig und muss schlafen. Dann lege ich mich im Wohnwagen ins Bad und rühre mich nicht mehr.

Einmal sind wir im Wald spazieren gegangen. Da hab ich einen Hasen gefunden und wollte mal an ihm schnüffeln. Aber der ist ganz schnell weggerannt und ich bin hinterher. Der ist Zickzack gelaufen und ich bin weiter hinterher. An einem Wassergraben hat der Hase einen Haken geschlagen und ich bin geradeaus in den Graben gerutscht. Sonst hat das Eis immer gehalten, aber dieses Mal, ist es gebrochen – und ich bin ins Wasser gefallen. Buh war das kalt. Herrchen ist mit mir zum Wohnwagen gerannt, aber es war schon saukalt. Ich hatte Eiszapfen am Bauch.

 

Meine Leute waren die ganze Woche schon seltsam. Sie haben Kisten gepackt und nach draußen getragen. Da stand ein großer Wagen, so ähnlich wie unser Auto, nur größer. Da waren Möbel drin und ein Bett. Da haben sie alles in die Schränke gepackt. Ich hab da erst mal gründlich geschnüffelt. Dann haben sie das Möbelding hinten ans Auto gehängt, meinen Kuschelkorb in den Kofferraum gepackt und mich in den Korb gesetzt. Dann sind wir lange über die Autobahn gefahren. Oma, Verena und Matthias sind auch mitgefahren.

Als wir angehalten haben, wurde der Möbelkasten auf eine Wiese gestellt. Aber irgendwie war das alles nicht richtig. Nach einer Zeit wurde der Kasten dann auf eine andere Wiese gebracht. Und ich bin mit Herrchen und Frauchen in den Möbelkasten gekrabbelt. Ich glaub das Ding heißt Wohnwagen. Da drin kann man sitzen und schlafen, ein Fernseher ist auch da drin. Und es gibt eine Fußbodenheizung – das ist fein. Und wenn es mir zu warm wird, dann geh ich ins Bad, da wird der Boden nicht warm.

Auf der Wiese stehen noch ganz viele andere Wohnwagen und da wohnen andere Leute drin. Nicht weit von der Wiese ist ein Wald und da geh ich mit meinen Leuten spazieren. Das riecht nach so vielen anderen Tieren, Kaninchen und Pferde. Überall gibt es Gräben mit Wasser drin, das muss ich mir ganz genau angucken. Anfangs ist das Wasser gefroren und ich kann da drüber laufen. Ich glaub die Menschen frieren, der Wind ist aber auch blöd, aber mein dickes Fell hält mich schön warm.

Am nächsten Tag bauen meine Leute noch so ein Stoffding vor die Tür unseres Wohnwagens. Ich find das doof, denn ich darf nicht mithelfen beim Bauen. Und weil ich nichts sehen kann, springe ich auf die Couch und guck aus dem Fenster. Die Oma wird ganz hektisch, die sitzt auch auf der Couch. Frauchen kommt dann und schimpft und ich muss wieder unten sitzen. Nach ganz langer Zeit ist das Stoffhaus fertig und ich darf raus und kann alles genau untersuchen. Wo es nach draußen geht weiß ich ganz schnell, aber auf die Wiese darf ich nur mit Leine. Das Stoffhaus heißt glaub ich Zelt. Es macht mir großen Spaß vom Zelt in den Wohnwagen und wieder zurück zu springen. Wenn nur die doofe Leiter nicht vor der Tür stehen würde – ich kann gar nicht richtig zielen. Aber dann hab ich’s – ich muss gar nicht springen, ich lauf auch über die Leiter, wie meine Leute. Ja das macht noch mehr Spaß.

Über Nacht hat es geschneit. Heute sind wir etwas weiter gelaufen. Da war jede Menge Sand und Wasser – und auf dem Wasser Wellen. Das Wasser war noch größer als der Baldeneysee. Man kann ganz lange an der Wasserkante laufen. Der Sand und das Wasser hören nicht auf, es geht immer weiter. Zwischendurch gehen wir in so Bretterhäuser, die da im Sand stehen. Die Menschen können da essen und trinken und für Hunde gibt es frisches Wasser. Das große Wasser kann man nämlich nicht trinken, das schmeckt ekelig. Wenn wir in der Hütte sind, kann ich mich ausruhen. Es ist ja auch alles so aufregend. Am Strand sind ganz viele Vögel, aber die fliegen immer weg wenn ich komme. Dabei will ich doch nur mit denen spielen. Aber ich glaube, die haben Angst vor mir. Aber ich versuche es jedes Mal wieder, vielleicht spielt ja doch mal einer mit mir.

Andere Hunde gehen da auch mit ihren Menschen spazieren. Und Pferde gehen da auch spazieren. Die laufen nicht vor mir weg, aber spielen wollen die auch nicht mit mir. Dafür haben meine Leute jetzt so ein Ding gekauft, mit dem man einen Ball ganz weit werfen kann. Und dann renne ich immer los und such den Ball. Anfangs lasse ich ihn liegen, wenn ich ihn gefunden habe, aber meine Menschen geben mir ein Leckerchen, wenn ich den Ball hole. Und dann werfen die ihn wieder weg - ein schönes Spiel. Abends bin ich dann immer ganz fertig und muss schlafen. Dann lege ich mich im Wohnwagen ins Bad und rühre mich nicht mehr.

Einmal sind wir im Wald spazieren gegangen. Da hab ich einen Hasen gefunden und wollte mal an ihm schnüffeln. Aber der ist ganz schnell weggerannt und ich bin hinterher. Der ist Zickzack gelaufen und ich bin weiter hinterher. An einem Wassergraben hat der Hase einen Haken geschlagen und ich bin geradeaus in den Graben gerutscht. Sonst hat das Eis immer gehalten, aber dieses Mal, ist es gebrochen – und ich bin ins Wasser gefallen. Buh war das kalt. Herrchen ist mit mir zum Wohnwagen gerannt, aber es war schon saukalt. Ich hatte Eiszapfen am Bauch.

Mein erster Campingurlaub war toll, Frauchen und Herrchen waren den ganzen Tag da und ich konnte überall mit hingehen. Herrchen musste auch nicht zur Arbeit gehen und hatte viel Zeit, mit mir zu spielen. Leider war alles viel zu schnell vorbei und wir sind wieder nach Hause gefahren. Den Wohnwagen haben wir mitgenommen. aber bald schon fahren wir wieder in Urlaub. Dann müssen wir ganz lange mit dem Auto fahren und kommen dann an ein anderes großes Meer. Da scheint fast immer die Sonne und es ist schön warm. Ich freu mich schon jetzt….