Also meine Leute waren schon wieder ganz komisch. Sie haben Taschen gepackt und Lebensmittel in eine Klappbox geräumt. Da hab ich mir gedacht, wir machen wieder Sommerferien. Wäre ja schön gewesen, das Wetter draußen war nämlich blöd, kalt und regnerisch. Aber es gab keine Sommerferien, der Wohnwagen war auch nicht da. Wir haben die ganzen Sachen ins Auto gepackt, Benjamin kam auch dazu - und dann sind wir lange gefahren.

Als wir angehalten haben und ausgestiegen sind, war es zwar nicht so schön warm, wie in den Sommerferien, aber es hat nicht mehr geregnet. Wir waren am Meer und haben auf ein großes Boot gewartet. Auf das Boot konnten wir mit dem Auto fahren, alle zusammen, mit ganz vielen anderen Autos. Das war richtig aufregend. Aber kaum war das Boot abgefahren und ich hatte meine Nase in die Seeluft gesteckt, da waren wir schon da und mußten mit dem Auto vom Boot runterfahren. Wir sind dann in einen Ferienpark gefahren, wo Herrchen eine Hütte für uns besorgt hatte. Da haben wir die Sachen aus dem Auto reingetragen - auch meinen Korb.

Dann sind wir losgezogen und haben uns den Strand angeguckt. Da war ziemlich viel Strand, an jeder Seite, nur an einer Seite war kein Wasser, nur Matsche. Meine Leute haben gesagt, dass wir auf der Insel Texel waren und dass man, um auf eine Insel zu kommen, ein Boot oder eine Brücke braucht. Eine Brücke gab es nicht, deswegen mussten wir Bootfahren.

Am Strand gab es jede Menge Vögel, die wollte ich mir mal ganz genau angucken. Aber die waren alle doof. Immer wenn ich angelaufen kam, sind die weg geflogen - alle. Nicht einer wollte mit mir spielen. Aber Benjamin und Herrchen haben dann mit mir gespielt. Die haben alte Hölzer ins Wasser geworfen und ich hab sie wieder geholt. Schließlich lerne ich ja apportieren.
An einem stürmischen Tag waren große Laster und Bagger am Strand. Die haben ein ziemlich kaputtes Segelschiff abgeholt, das da rumlag. Es war in der Mitte durchgebrochen. Herrchen hat gesagt, dass die Menschen von dem Segelboot zum Glück gerettet worden sind.

Wir sind jeden Tag ganz lange draußen gewesen und ich durfte überall mit hin. Herrchen mußte auch nicht arbeiten, der war auch überall mit dabei. Nach ein paar Tagen sind wir dann mit unserm Kram wieder nach Hause gefahren. Gerade als wir auf's Boot gefahren sind, fing es an zu regnen. Ich hab mich richtig doll gefreut, als ich zu Hause Verena getroffen habe.

Hier sind jetzt noch ein paar Bilder - bis demnächst ....