Eigentlich wollten wir wieder zum Skilaufen ins Ahrntal fahren, aber wir waren zu spät dran und unsere Ferienwohnung war schon belegt. Benjamin hatte die Idee und brachte Dänemark ins Spiel. Kurzentschlossen wurde ein Haus in Hvide Sande gebucht, groß genug für fünf Erwachsene und einen Snickers - mit Sauna und Whirlpool - direkt hinter den Dünen. Koffer gepackt, Geschenke und Verpflegung verstaut und mit Oma im Schlepptau ging es dann 700 km Richtung Norden. Nicht zuletzt wegen unseres zierlichen vierbeinigen Begleiters, waren zwei Combis notwendig, um alles Notwendige für die Weihnachtstage mitzunehmen.

Am Ziel angekommen waren wir begeistert. Das letzte Haus am Ende einer Sackgasse, direkt am Fuß der Dünen. Abgesehen von den viel zu weichen Betten war das Haus super. Unser Hund war völlig aus dem Häuschen, konnte er direkt ohne Leine nach draußen und laufen. Ruhe war angesagt und wir haben es sehr genossen. Abends war es stockfinster, man konnte ohne Taschenlampe nicht aus dem Haus gehen. Hinter einer kleinen Mondlandschaft aus drei Dünengürteln war der Strand, weit und breit und einsam. Es gab zwar auch andere Urlauber, aber auch jede Menge Platz, um sich aus dem Weg zu gehen. Das Wetter meinte es ganz gut mit uns, sieht man vom Heiligabend ab, an dem die Welt unter ging und der Regen von allen Seiten auf uns einprasselte. Wir konnten schöne ausgiebige Strandspaziergänge unternehmen.Wenn wir dann durchgepustet nach Hause kamen, konnten wir in der Sauna herrlich entspannen.

Wir hatten ausreichend Verpflegung mitgebracht, damit wir über die Weihnachtstage nicht hungern mussten. Aber in Hvide Sande gab es auch einige Restaurants, die geöffnet hatten. Wir haben eine sehr schöne Woche in Ruhe und Abgeschiedenheit verlebt und es uns gut gehen lassen. Und für die Festlichkeiten hatten wir einen kleinen Tannenbaum dabei. Natur pur und Ruhe - wir kommen gerne wieder...